Brand

Auch heute noch ist ein Brand eine unberechenbare Größe. Allein in Deutschland sterben jährlich 600 Menschen an den Folgen eines Brandes, meist durch eine Rauchvergiftung. Äußere Umgebungsbedingungen bestimmen den Verlauf und die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Je früher ein Brand gemeldet wird, umso schneller ist er kontrollierbar und desto geringer bleibt der Schaden für Mensch und Sachwerte.


Früherkennung ist daher der wichtigste Schritt für einen wirksamen und durchgreifenden Brandschutz. Ein wirkungsvolles Brandmeldesystem erkennt bereits einen Brand in der Entstehung automatisch, zuverlässig und schnell.


Die bei einem Brand entstehenden Verbrennungsprodukte sind das entscheidende Kriterium für die Branderkennung. So werden z. B. sichtbare Rauchpartikel, wie sie in der PVC-Schwelphase entstehen durch optische Melder detektiert, während offene, schnell ablaufende Brände wie Flüssigkeitsbrände durch thermische Melder besonders gut entdeckt werden.


Ionisationsmelder registrieren dunkle, feinste Rauchpartikel sowie die unterschiedlichsten Aerosole, die sich bei Kunststoffbränden entwickeln. So hat jeder Einzelsensor ein Detektionsspektrum, in dem er optimal arbeitet.


Mehrkriterienmelder vereinen mehrere Detektionsprinzipien in einem Gerät und gewährleisten, dass alle Brandarten zuverlässig detektiert werden.

 

Rauchmelderpflicht ab 2015!